Nützliche KMS Kommandos für die CLI

KMS steht für „Key Management Infrastrukture“ und dient zur Aktivierung der Betriebssysteme innerhalb einer Organisationsstruktur für Volumenlizenzen. Neben dem „KMS“ gibt es auch eine weitere Möglichkeit zur Aktivierung, dem „MAK“, für „Multiple Activation Key“.

Folgend nun ein paar Tipps und Kniffe aus dem Tagesgeschäft.

Ist der KMS im DNS veröffentlicht, so wird er automatisch von dem AD-Member in der Domain über den DNS SRV-Record discovered. Mit dem Tool nsloookup kann der KMS Server auch abgefragt werden:

U:\>nslookup -type=srv _vlmcs._tcp.jorde.it
Server: dc01.jorde.it
Address: 10.10.11.12

_vlmcs._tcp.jorde.it     SRV service location:
priority       = 0
weight         = 0
port           = 1688
svr hostname   = kms01.jorde.it
kms01.jorde.it internet address = 10.11.12.13

Man kann allerdings auch mit Hilfe des Tools slmgr.vbs eine Aktivierung gegen einen KMS forcieren.

slmgr.vbs /skms 10.11.12.13:1688
slmgr.vbs /ipk FJ82H-XT6CR-J8D7P-XQJJ2-GPDD4
slmgr.vbs /ato

Der Schalter /skms setzt hierbei den KMS, der Schalter /ipk hinterlegt den KMS-Client Key, der Schalter /ato forciert die Aktivierung gegen das Ziel mit dem Key.

Auch zur Aktivierung von Office kann der Windows Server KMS genutzt werden. Herbei ist das nützliche Tool ospp.vbs hilfreich

cd „%programfiles(x86)%\Microsoft Office\Office15“
cscript ospp.vbs /sethst:kms01.jorde.it
cscript ospp.vbs /act

Ob der KMS aufnahmebereit oder für Office freigegeben ist, kann mittels slmgr.vbs /dlv all bzw slmgr.vbs /dli all. Der Schalter dlv steht hierbei für erweiterte Informationen. Der Zusatz all für die Auflistung aller Activation IDs.

Die KMS Serverkeys sind im Volume Licensing Service Center (VLSC) erhältlich.

Die KMS Clientkeys sind public:

 

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